04. April 2026
Korrekturschleife als Effizienzkiller
Der Mitarbeiter als letzte Instanz. Durch Prüfen, Korrigieren und Nachbearbeiten der KI-Ergebnisse werden lt. Studie bis zu 40% der Zeiteinsparung durch die KI wieder neutralisiert.

Passend zu den digitalen CEOs gibt es eine brandneue Studie von Workday, die ein massives Problem in unseren Büros entlarvt: Die sogenannte Korrektur-Schleife.
Obwohl 85% der Beschäftigten angeben, dass KI ihnen Zeit spart, fließen satte 40% dieser gewonnenen Zeit direkt wieder in das Prüfen, Korrigieren und Nachbearbeiten der KI-Ergebnisse. Das sind hochgerechnet fast zwei Wochen Arbeitszeit pro Jahr, die wir einfach damit verbringen, der KI hinterherzuräumen.
Warum? Weil viele Unternehmen zwar in die Technologie investieren (39%), aber nur ein Bruchteil (30%) in die Befähigung der Menschen, die sie bedienen sollen. Das Ergebnis: Wir nutzen digitale Werkzeuge mit einer analogen Logik – und genau dort versickert der ROI. Wer KI wirklich beherrschen will, muss lernen, sie so präzise zu steuern, dass die Nacharbeit gegen Null sinkt.